Wilhelm
August Ludwig Fraenger wurde in Erlangen als Sohn des Justizrates
und zweiten Bürgermeisters Emil Karl Hermann und seiner Frau
Wilhelmine Jacobine Fraenger geboren.
1896 - 1900
Besuch der
Volksschule in Erlangen.
1900 - 1910
Besuch der
humanistischen Gymnasien in Erlangen, Ingolstadt und Kaiserslautern.
Fraenger erhielt
die Goldene Medaille der Philosophischen Fakultät der Universität
Heidelberg für die Preisschrift "Kunsttheorie des 17. Jahrhunderts
und ihr Vertreter Arnold Houbraken".
Gefreiter im
Reserve-Infanterie-Ersatzbataillon Karlsruhe.
1915
- 1918
Assistent am Kunsthistorischen Institut der Universität Heidelberg.
1917
Fraenger promovierte
bei Carl Neumann über
"Die Bildanalysen des Roland Fréard de Chambray".
1918 - 1927
Er veröffentlichte
Studien u.a. zu Ernst Kreidolf,
Hercules Seghers, Pieter Brueghel und Max
Beckmann, gab die "Komische
Bibliothek" heraus und hielt Vorträge über alte
und moderne Kunst an der Mannheimer Kunsthalle unter der Direktion
von Fritz Wichert. Darüber
hinaus unternahm er Studienreisen in die Niederlande, nach Frankreich
und in die Schweiz.