| 1945 |
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Fraenger geriet am 3. Mai für sechs Wochen in
sowjetische Kriegsgefangenschaft.
Eintritt in die KPD.
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| 1945 - 1946 |
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Als Bürgermeister von Päwesin war er
für die Durchführung der
Bodenreform und die Unterbringung von 25000 Flüchtlingen verantwortlich.
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| 1946 |
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Fraenger war Stadtrat für Volksbildung
in Brandenburg. Er übernahm die politische Überprüfung
(Entnazifizierung) der Bibliotheken.
Im Juni richtete er eine Volkshochschule ein.
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| 1946 - 1947 |
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Leiter der Volkshochschule.
Fraenger lernte die als Sekretärin beim Kulturbund tätige
Ingeborg Baier kennen,
die später bei dem Ehepaar Fraenger lebte.
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| 1947 |
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Wiederaufnahme des Kontakts mit Wolfgang Frommel;
Veröffentlichung des Buches "Hieronymus Bosch: Das Tausendjährige
Reich".
Er lernte Ingeborg Weber-Kellermann
kennen, die später den Kontakt Fraengers zu
Wolfgang Steinitz herstellte.
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| 1947 - 1948 |
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Nach einem Parteiprüfungsverfahren wurde Fraenger
im Oktober 1948 aus der SED ausgeschlossen.
Tätigkeit als Künstlerischer Beirat am Renaissance-Theater
in Berlin. Als er diese Position mit Beginn der Berlin-Blockade aufgeben
mußte, konzentrierte sich Fraenger in den folgenden Jahren auf
seine privaten Studien.
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| 1947 - 1949 |
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Zweiter Vorsitzender des Kulturbundes Brandenburg.
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| 1950 |
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Mitbegründer der in Amsterdam erscheinenden
Zeitschrift "Castrum
Peregrini".
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| 1952 - 1953 |
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Fraenger erarbeitete eine Konzeption für das
Museum für deutsche Volkskunst in Berlin.
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| 1953 - 1959 |
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Wissenschaftlicher Mitarbeiter am
Institut für deutsche Volkskunde der Deutschen
Akademie der Wissenschaften zu Berlin (DAW).
Konzeption und Herausgabe des "Deutschen
Jahrbuchs für Volkskunde".
Fraenger erhielt von der DAW einen Forschungsauftrag, der es
ihm ermöglichte, seine 30-jährigen Studien zu Jörg
Ratgeb zu vervollständigen.
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| 1954 - 1959 |
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Stellvertretender Direktor des Instituts für
deutsche Volkskunde.
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| 1955 |
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Ernennung zum Professor.
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| 1957 |
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Fraenger organisierte den
Volkstanz- und Tanzschriftkongreß
in Dresden mit Albrecht
Knust als Referenten.
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| 1958 |
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Studienreisen nach Amsterdam (Besuch
bei Gisèle d'Ailly
van Waterschoot van der Gracht) und nach Südwestdeutschland.
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| 1960 |
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Verleihung des Vaterländischen
Verdienstordens in Bronze anläßlich seines 70. Geburtstags.
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1961 |
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Ernennung zum Ordentlichen Mitglied der Deutschen Akademie der Wissenschaften
zu Berlin.
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| 19.2.1964 |
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Fraenger starb in Potsdam.
Seine Witwe Auguste Fraenger und seine Ziehtochter Ingeborg Baier-Fraenger
engagierten sich für den Erhalt des Nachlasses und bauten das
Fraenger-Archiv auf.
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