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| Weggefährten: Alfred Kubin | ![]() |
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Kubins Werke sind zunächst von Symbolismus und Jugendstil geprägt, später enthalten sie auch expressionistische Komponenten. Seine frühen Darstellungen sind in einem phantastisch-irrealen Stil gehalten, die Kindheitstraumata, qualvolle Angstträume und seine innere Zerrissenheit bloßlegen. In den 20er und 30er Jahren illustrierte Kubin u.a. Bücher von Edgar Allan Poe, Oscar Wilde, E.T.A. Hoffmann und wurde damit weltberühmt. Wilhelm Fraenger, der sich für Kurioses und das Hintergründige als Kunstausdruck stark interessierte, nahm bereits 1912 Kontakt mit Kubin auf. Der Briefwechsel zwischen beiden erstreckte sich mit Unterbrechungen bis 1951. So schrieb Fraenger 1949 an Kubin, daß dessen Werke seine eigene Kunstanschauung wesentlich bestimmte. Fraenger widmete Kubin seine zweite, 1950 erschienene Bosch-Publikation "Die Hochzeit zu Kana". |
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