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| Weggefährten: Heinrich George | ![]() |
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Max Reinhardt holte George 1921 an das Deutsche Theater
in Berlin. Neben der Theaterarbeit übernahm er erstmals kleinere
Filmrollen. Zusammen mit Alexander Granach und Elisabeth Bergner gründete
er 1923 das "Schauspielertheater". Von 1923 bis 1934 war er
Ensemblemitglied am Preußischen Staatstheater. Daneben arbeitete
er bis 1928 unter der Regie von Erwin Piscator an der Volksbühne
Berlin. Von 1926 bis 1938 trat er regelmäßig bei den Heidelberger
Festspielen auf. In Fritz Langs Klassiker "Metropolis" (1926)
hatte George seine erste größere Filmrolle. Höhepunkt
seines filmischen Schaffens in der Weimarer Republik war die Figur des
Franz Biberkopf in "Berlin Alexanderplatz" (1931). 1933 heiratete
er seine Kollegin Berta Drews. Wilhelm Fraenger war Trauzeuge. Nach Kriegsende wurde er vom sowjetischen Geheimdienst
mehrfach verhaftet. Im Juni 1945 wurde George zunächst in Hohenschönhausen,
später im ehemaligen Konzentrationslager Sachsenhausen interniert.
Georges Freunde (u.a. Fraenger) und Kollegen bemühten sich mit einem
Gesuch an die sowjetische Militäradministration um seine Freilassung,
blieben damit aber erfolglos. George starb am 25. September 1946 an den
Folgen der Haftbedingungen. |
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