![]() |
|||||||||||||||||||||
| Weggefährten: Max Beckmann | ![]() |
||||||||||||||||||||
![]() |
![]() |
||||||||||||||||||||
| |
|||||||||||||||||||||
|
|
|
Max Beckmann wurde am 12. Februar 1884 in Leipzig geboren. Von 1900 bis 1903 studierte er an der Großherzoglichen Kunstschule in Weimar. Im Anschluß an Studienreisen nach Paris und in die Schweiz ließ er sich 1905 in Berlin nieder und war bis 1913 Mitglied der Berliner Secession. 1906 erhielt er den Villa-Romana-Preis, der ihm einen Studienaufenthalt in Florenz ermöglichte. Im selben Jahr heiratete er Minna Tube, 1908 wurde der Sohn Peter geboren. Bereits vor dem Ersten Weltkrieg war Beckmann ein gefeierter
Maler: 1913 fand in Berlin die erste umfassende Einzelausstellung seiner
Gemälde statt, und es erschien die erste Monographie. Seine Druckgraphik
fand mehrere Verleger. Nach der Scheidung von Minna Tube heiratete er 1925 Mathilde von Kaulbach. Er wurde als Dozent an die Städelsche Kunstschule berufen, wo er bis zu seiner Entlassung durch die Nationalsozialisten 1933 tätig war. Daraufhin verließ er Frankfurt und ging zunächst nach Berlin. 1937 wurden seine Werke von den Nationalsozialisten in deutschen Museen als "entartet" beschlagnahmt, was Beckmann veranlaßte, zunächst nach Paris und dann nach Amsterdam zu emigrieren. Die letzten Lebensjahre nach dem Zweiten Weltkrieg verbrachte er in den USA: 1947 nahm er einen Lehrauftrag an der "School of Fine Arts" an der "Washington University" in St. Louis an, 1949 an der Colorado University in Boulder und an der "Brooklyn Museum Art School" in New York. 1950 wurde ihm die Ehrendoktorwürde der "Washington University" sowie der Große Preis der Biennale in Venedig verliehen. Im selben Jahr, am 27. Dezember, starb Beckmann in New York. Wilhelm Fraenger gab 1924 gemeinsam mit Curt Glaser,
Julius Meier-Graefe und Wilhelm Hausenstein bei Reinhard Piper in München
ein Buch über Max Beckmann heraus, in dem er sich mit Beckmanns 1921
entstandenem Gemälde "Der Traum" auseinandersetzte. Nach
dem Erscheinen der Publikation widmete Beckmann Fraenger 1924 zwei Graphiken.
Auch in Vorträgen beschäftigte sich Fraenger wiederholt mit
Werken Beckmanns. |
|||||||||||||||||||
![]() |
![]() |
![]() |
|||||||||||||||||||
![]() |
![]() |
© Wilhelm-Fraenger-Gesellschaft e.V. | Kontakt | ![]() |
|||||||||||||||||